Den rund 200 Fans wurde dabei - wie der vor wenigen Tagen allzu früh verstorbene Fußball-Philosoph Alfred Tatar gesagt hätte - ein „Hundskick“ geboten. Die Hausherren fanden gegen die defensiv mit teilweise 10 Mann verteidigenden Gäste nicht wirklich ein Rezept - und machten sich dazu mit Eigenfehlern das Leben schwer. Solche waren auch dafür verantwortlich, dass UVW-Keeper Seyr (im Gaisbauer-Bild) letztlich zweimal hinter sich greifen musste: Dem 0:1 durch Oliver Pilz in der 29. Minute ging ebenso ein Schnitzer in der Heimverteidigung voraus wie dem 0:2 durch Bodingbauer in Minute 67. Wirkliche Chancen, einen Treffer zu erzielen, blieben bei den Gastgebern Mangelware: Im ersten Spielabschnitt scheiterte Haiböck in aussichtsreicher Position, in der 2. Hälfte setzte Grünzweil einen Abpraller nach einem Freistoß neben das Tor. Zu dem aus heimischer Sicht gebrauchten Abend in der Wippro-Arena passte dann auch noch ein Ausschluss: Nico Katzmayr sah in der Nachspielzeit - nachdem er zuvor schon Gelb kassiert hatte - nach einem eigentlich harmlosen Foul noch die Ampelkarte.
