Heinz stand dabei in jener Mannschaft, die für den Vorderweißenbacher Weg von der damaligen 3.Klasse bis in die Landesliga verantwortlich zeichnete. Schon in ganz jungen Jahren wurde er dabei Teil der Kampfmannschaft, wo er im offensiven Mittelfeld eine Schlüsselrolle bekleidete. Durch sein Leichtathletik-Training, das er während seines Studium absolvierte, körperlich topfit, prägte er das Spiel mit seiner Intelligenz ebenso wie mit seinen knallharten Schüssen und Freistößen. Diese wurden dabei nicht nur zum „Schrecken“ der gegnerischen Torhüter: auch die eigenen Keeper hatten im Training vor den harten Schüssen ihres Kollegen gehörig Respekt.
Obwohl er durch sein Studium und seine spätere berufliche Karriere nicht immer mit der Mannschaft trainieren konnte, blieb Heinz Lummerstorfer über fast zwei Jahrzehnte ein Schlüsselspieler der UVW. Unter der Regie von Erfolgstrainer Bruno Fröhlich war er bei sämtlichen Meistertiteln und den Cupsiegen in den 1970er und 1980er-Jahren mit dabei. Zusätzlich war er auch in anderen Sportbereichen aktiv: bei den jährlichen Ski-Vereinsmeisterschaften war der Heinz ebenso am Start wie bei den mehrfach ausgetragenen Tischtennis-Vereinsmeisterschaften. Die Verbindung zu „seiner“ Union und zu seinem Heimatort generell blieb auch nach dem Ende seiner aktiven Zeit aufrecht: Heinz war bei der Sportschau im Gasthaus seines Bruders Otto ebenso ein gern gesehener Gast wie bei vielen Fußballspielen mit Vorderweißenbacher Beteiligung. Einen besonderen Stellenwert hatten die von seinem ehemaligen Trainer Bruno Fröhlich organisierten Legendentreffen, die er sich trotz seiner Krankheit bis zuletzt nicht entgehen ließ.
Die Sportunion Vorderweißenbach wird Heinz Lummerstorfer - er wird am Freitag, 6. Februar 2026, um 10 Uhr, im Linzer Urnenhain verabschiedet - stets ein ehrendes Andenken bewahren.
