Obwohl mit Wendelin Wolfmayr, Simon Grünzweil, Thomas Feilmayr und Nico Katzmayr nicht weniger als vier Stammkräfte vorgeben mussten, zeigten sich die Hausherren vor 300 Fans von Beginn weg hellwach und hielten den favorisierten Gästen engagiert dagegen. Die völlig neu formierte, junge UVW-Viererabwehr lieferte dabei ebenso eine solide Leistung ab wie die Offensivabteilung, in der Leonhard Ganglberger - im Bild im Zweikampf - und Andrii Tsopa die Fäden zogen. Letzterer war es auch, der die beiden größten Chancen der Gastgeber einleitete: Im ersten Spielabschnitt schickte er Philipp Hayböck sehenswert auf die Reise, nach der Pause bediente er seinen Landsmann Ivan Kozak. Beide scheiterten aber am gut disponierten Schlussmann des Tabellenführers, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass Naarn zumindest mit einem Punkt die Heimreise antreten durfte. Vorderweißenbach hält nun als Elfter bei 19 Zählern und hat in den nächsten Partien auswärts gegen Katsdorf und daheim gegen Freistadt die Chance, das Hinterfeld der Tabelle endgültig zu verlassen.
