Einerseits holte man mit einem 1:1 (1:0) den nächsten Punkt - andererseits ließ man gegen einen keineswegs überragenden Gegner die Chance liegen, mit einem durchaus möglichen „Dreier" einen Sprung in Richtung Mittelfeld der Tabelle zu machen. Die Partie in der Lettner-Fiedler-Arena begann dabei aus Vorderweißenbacher Sicht denkbar unglücklich: Schon in der 3. Minute lag man durch ein Eigentor von Fabian Schimpl mit 0:1 im Rückstand. Dass dabei ein klares Foulspiel eines Katsdorfers mit im Spiel war, sahen zwar viele der 250 Fans auf dem Platz - nicht aber der Unparteiische. Als der erste Schreck über den frühen Rückstand verfolgen war, übernahm die Prihoda-Elf mehr und mehr die Initiative, ohne aber vorerst zu einem zählbaren Erfolg zu kommen. Immer wieder rannte man sich im Abwehrblock der mit Mann und Maus verteidigenden Hausherren fest. Meist kam der letzte Pass nicht an, dazu blieben die wenigen guten Gelegenheiten ungenützt. Erst in der 80. Minute hatte man das Glück des Tüchtigen und Philipp Haiböck (beha-Bild) gelang nach einer Ecke der längst überfällige Ausgleich, mit dem auch das Endergebnis besiegelt war. „Das waren heute mehr vergebene Punkte als ein Gewonnener. Wir haben uns gegen die massierte Abwehr extrem schwergetan und unsere Aktionen nicht so fertig gespielt, wie es für weitere Tore nötig gewesen wäre“, bilanzierte Sektionsleiter Harald Birngruber nach dem Schlusspfiff die Partie.
