Dabei kam die Prihoda-Elf hervorragend aus den Startblöcken: In der 5. Spielminute ging der stark spielende Tsopa halbrechts durch und knallte das Leder an die Innenstange. Für den Abpraller stand Wendelin Wolfmayr (beha-Bild) goldrichtig und bugsierte das Leder zum frühen 1:0 über die Linie. Wenig später hatte der gleiche Spieler den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Schlussmann der Gäste. In der Folge zogen die Hausherren gegen die gefürchtete Defensive der Arnreiter ein phasenweise sehenswertes Offensivspiel auf, verabsäumten es im Abschluss aber, den Sack vorzeitig zuzumachen. Dies schien sich nach Seitenwechsel zu rächen: Die Gäste boten nun deutlich ambitionierter Paroli und trafen in der Person von Kevin Aiglstorfer auch zum Ausgleich. Dem Treffer wurde wegen eines angeblichen Abseits aber die Anerkennung versagt. Das gleiche Schicksal ereilte auf der anderen Seite auch Philipp Haiböck, dessen erstklassig herausgespieltes Tor ebenfalls annulliert wurde. So dauerte es in einer kampfbetonten Partie bis in die Nachspielzeit, ehe die endgültige Entscheidung fiel: Wolfmayr konnte bei einem kraftvollen Antritt in den Strafraum auch durch einen Foulversuch nicht gestoppt werden und besorgte das 2:0. In der Freude darüber übersah die an sich gut stehende UVW-Hintermannschaft unmittelbar nach dem Anstoß den völlig frei stehenden Aiglstorfer, dessen Treffer zum 2:1 aber zu spät kam, um am umjubelten Vorderweißenbacher Heimsieg noch etwas zu ändern.
