700 Fans - unter ihnen der frühere UVW-Goalgetter Petr Zyka - sahen in der Wippro-Arena dabei eine kampfbetonte, rassige Partie mit zwei unterschiedlichen Hälften: Während sich im ersten Spielabschnitt die beiden Teams über weite Strecken neutralisierten, hatten die Gastgeber in der zweiten Hälfte deutlich mehr Spiel - konnten daraus aber nur bedingt Kapital schlagen. Dies auch deshalb, da vor dem Tor letztlich die Durchschlagskraft fehlte: Zahlreiche Gelegenheiten blieben ungenützt, dazu verhinderten die Stange und der hervorragend disponierte Gästekeeper Ruckendorfer die mögliche Entscheidung zugunsten der Prihoda-Elf. Zum aus Sicht der Hausherren etwas unglücklichen Spielverlauf passte auch der Gegentreffer: Nachdem Haiböck nach einem Eckball in Minute 48 per Kopf für die Führung der Gastgeber gesorgt hatte, fiel der Ausgleich in Minute 58 durch ein Eigentor, dem ein klares Foulspiel voranging.
